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Liebe MitstreiterInnen der Koalition der Freien Szene
liebe Betreiber von Orten,

die nächsten Haushaltsverhandlungen stehen an; in ca. zwei Monaten wird der Senatshaushaltsentwurf dem Parlament überreicht werden.
Nach ausführlicheren Gesprächen mit der Senatskulturverwaltung soll die Freie Szene im Haushalt 2016/2017 deutlicher berücksichtigt werden als in den vergangenen Haushaltsentscheidungen.
Was sich zunächst gut anhört, muss aber noch die Abschlussverhandlungen im Senat und dann vor allem die parlamentarischen Beratungen überstehen.

Im September 2013 haben wir alle zusammen eine Kampagne gemacht, deren Auswirkungen noch heute präsent sind. Niemand spricht mehr von OFF, niemand mehr von den „Amateurtheatern in Kreuzberger Hinterhöfen“. Trotzdem hat diese Kampagne nicht unmittelbar zu einer Erhöhung der Mittel für die künstlerische Produktion der Freien Szene geführt. Für den nächsten Doppelthaushalt muss das nun geschehen.

Es geht um eine bessere Förderung der künstlerischen Praxis der Freien Szene. Und es geht auch um die Sicherung von Räumen. Dazu wurden seit Oktober 2014 in allen Sparten Positions- und Forderungspapiere entwickelt, die am 18.05. zu einer geneinsamen Position zusammengefügt und vorgestellt werden. Wie reagieren wir, wie reagiert die Freie Szene auf die wachsende und sich verteuernde Stadt?
Das alles sind Fragen, Forderungen und Gründe auch 2015 eine gemeinsame Kampagne zu machen.

Das erste Treffen zur Kampagne soll am 18.05. um 18h00 in den Sophiensaelen stattfinden.
Insbesondere die Betreiber von Ausstellungsräumen, Spielstätten und Produktionsorten bitten wir herzlich zu diesem Termin zu kommen. Wir sollten im September 2015 in der ganzen Stadt mit einem gemeinsamen Kampagnenprogramm sehr deutlich sichtbar sein!

Karte der Freien Szene:
Die Betreiber von Orten haben in den letzten Tagen eine Anfrage zur Angabe ihrer Daten für die Karte der Freien Szene erhalten. Dank für die vielen Rückmeldungen. An die die noch fehlen, die Bitte, das bis zum 22.05. in diesem Onlineformular nachzuholen, damit wir eine möglichst vollständige Darstellung der Freien Szene in einer Karte erstellen können.

Bitte leitet diesen Aufruf in eure Kreise weiter!

Für den Sprecherkreis

Christophe Knoch

+49 176 32 888 247
http://www.berlinvisit.org
info@berlinvisit.org

Zweck des Treffens war, eine Kampagne zu besprechen, die die Haushaltsverhandlungen des Kulturhaushalts ab September begleiten soll.

Christophe Knoch, einer der zwölf Sprecher, der Koalition der Freien Szene fasst den Stand der Verhandlungen mit der Senatsverwaltung und Tim Renner wie folgt zusammen:

-Schwerpunkt im April war der workshop zu den Räumen
-Ergebnisse liegen zu weiteren Bearbeitung vor
-updates auf facebook-Seite
-Budgetansatz: 1 Jahr (2016): 1,7 Mio Euro; 2 Jahr (2017): 1,8 Mio Euro

-zusätzliches Budget Freie Szene: 1 Jahr (2016): 11 Mio Euro; 2 Jahr (2017): 13 Mio Euro

Diskussion zur Kampagne:

-Vorschlag zum Kampagnenstart 28.8

-Mottovorschlag: Da die 10 Forderungen weiterbestehne könnte auch das alte Motto weiterverwendet werden
-auf jeden Fall soll das Hauptmotto „Freie Szene stärken“ beibehalten werden
-Minimalforderung 18 Mio sollte einfließen

-Informationen sollten großflächig zugänglich sein

-ein Kampagnencenter wird gebraucht
-Ehrenamtliche die die Orga dafür machen

-im Sommer soll bereits die Basis (Publikum) bei Events wie Volksbühnen Sommerfest informiert werden
-bei der letzten Kampagne wurden 64 Abgeordnete angesprochen (etwas unklar wie bei dieser)

-Kosten der letzten Kampagne ware 20000 Euro
-davon wurden Plakate, Streumaterial und Personal für Termin- Pressearbeit bezahlt
-Geld kam von der Stiftung Zukunftsforschung
-Geldspenden müssen gesammelt werden, auch von den Akteuren
-Vorschlag Bundeszentrale für politische Bildung ansprechen

-in den nächsten 14 Tagen eine Sprachregelung finden
-Spielstätten und Orte sollen ihre Sommerschließungen an die Koalition schicken
-nächstes Kampagnentreffen 8.6