Kunstsquad Treffen 13.02.2015 20:00h
Ort:Peggy Sylopp, Strelitzer Str. 60, Berlin(U-Bhf Bernauer Str.)
TO und Protokoll:
1. Fragen an der Kulturrat, Treffen März
2. Peggy Bericht Veranstaltungen 12.2. http://www.kubinaut.de/de/magazin/termine/medienkulturelle_bildung und 4.2. „We are makers“ DIY Roboterbausätze bei Mediale Pfade
kulturelle Bildung
Mein (Peggy) Ergebnis aus 4 Jahren Arbeit mit Förderungen vom mabb, Projektfond Kulturelle Bildung, „Kultur macht stark!“ Bundesministerium für Bildung und Forschung
Ist – Zustand
Förderungen:
– Folgeprojekte werden nicht gefördert
Projektpartner*innen-Akquise ist für jedes Projekt von neuem erforderlich
Projektpartner*innen sind: Schulen, Jugendzentren, Kitas
Vorleistung bei der Antragstellung
Projektpartner*innen werden von außen von Künstler*innen angesprochen.
Projektvorstellung, im Vorfeld ohne Bescheid VERTRAUEN, d.h. Verbindlichkeit schaffen
Planungsunsicherheit für Projektpartner*innen und Künstler*innen
– d.h. das Projekt ist
– zusätzlich zum regulären, bestimmten Abläufen folgenden Betrieb
– irregulär
– temporär
-> alle sind betroffen, Planungsaufwand, der den normalen Betreib stört
Projekte werden außerhalb des normalen Betriebs angesiedelt
z.B. in den Ferien -> keiner kommt
Ziel:
- dauerhafte Partnerschaften, die vom Senat/Bezirk gepflegt werden
- Planungssicherheit
- langfristige, stabile Strukturen
Zielgruppe:
Kinder und Jugendliche mit bildungsschwachen Hintergrund
Bildungskluft zwischen durchführenden Künstler*innen und Zielgruppe
– schwierige Vorraussetzung um Vertrauen zwischen „eingringenden“ Projektleiter*innen und Zielgruppe zu schaffen
– Mitarbeiter*innen der Institutionen sind nicht gewohnt, mit Künstler*innen und Bildungsinstitutionen zusammen zu arbeiten und fühlen sich überfordert
soziale Aspekt, Vertrauen als Voraussetzung dafür, Bildung und Austausch anzunehmen ist in den Förderplänen völlig ignoriert
Was wir wichtig finden: weniger Output-orientiert, mehr Prozess
Prozess bedeutet Kontinuität
– Zeitaufwand für Projektpartner und Antragsteller
– Projektpartner*innen müssen für den Antrag von den Antragstellern gefunden werden -> aufwendig
– Projektpartner*innen sind im Allgemeinen unterfinanziert: haben zusätzlichen Aufwand,
Anfrage zu Förderinstitutionen an Kulturprojekte:
Wie viele Schüler*innen/Instutionen
Wie oft nehmen Institionen wiederholt teil
Wie viele Projekte
Welcher Etat steht zur Verfügung
Wie oft werden Projekt folgefinanziert
Institutionen insgesamt
Etat, bzw. Anzahl der Stellen insgesamt in den Projektpartner-Institutionen
Statistiken
http://www.kulturprojekte-berlin.de/kulturelle-bildung/berliner-projektfonds-kulturelle-bildung.html
Fördersäule 1: Fördermittel ab 20.000 € bis zu 100.000 €
Seit der Gründung im April 2008 durch das Abgeordnetenhaus von Berlin konnten in drei Fördersäulen mehr als
1 500 Projekte durchgeführt und
rund 100 000 Teilnehmende unterstützt werden.
In jedem Bezirk können Projekte in einem Gesamtvolumen von 30.000 € pro Jahr vergeben werden.
Ein Projekt kann Mittel in Höhe von bis zu 3.000 € erhalten.
Seit dem sechsjährigen Bestehen des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung konnten mehr als
1400 Projekte realisiert werden und waren
rund 100 000 junge Menschen in mehr als
1200 Schulen, Kitas und Kinder- und Jugendeinrichtungen beteiligt.
„Fördersäule 2 – strukturbildende, stadtweite Projekte
Projekte, die sich bereits bewährt haben und eine strukturbildende Konzeption entwickeln, können mit einem Volumen ab 20.000 € gefördert werden. Sie müssen in mindestens sechs Berliner Bezirken stattfinden und werden zunächst für ein Jahr – mit der Option auf Verlängerung – unterstützt. Die Ausschreibung erfolgt jährlich.“
Arbeitspad: https://piratenpad.de/p/Treffen-13-02-2015
