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Claudia @k_propaganda und Kerstin @la_lioness haben für Euch ein Protokoll des Plenums der Freien Szene Berlin vom 18.11.2014 gemacht. Hier könnt Ihr es nachlesen:

Grund: Termin mit Tim Renner am 19.11 wegen Kulturhaushalt

Christophe Knoch, 1. Sprecher Koalition Freie Szene:

-Die Sprecher der Koalition haben sich in den letzten Wochen mit den Bürgermeisteranwärtern, außer Herrn Müller, getroffen. Es gibt noch keinen bestätigten Termin.

-Am 14. Oktober mit Tim Renner getroffen, der sich als „Anwalt der Freien Szene“ sieht

-Eindruck der Koalition eher verhalten

-bis Februar wird der Kulturhaushalt von der Senatsverwaltung erstellt, ab Juli geht er ins AGH

-Tim Renner schlägt vor, die Freie Szene sollte sich selbst verwalten wie das Musicboard, Finanzierung ist ihm jedoch auch nicht klar.

Stand der Verhandlung mit der Senatverwaltung aH des 10 Punkteplanes:

Ausstellungshonorare Bildende Kunst:

-Senatverwaltung sieht hier die einzelnen Verbände in der Verantwortung und lehnt es ab. Tim Renner hat sich ambivalent dazu geäußert.

-SV würde eher die Förderung der Projekträume aufstocken und den Ankauf fördern

Spr. BBK, Bernhard: Es müsste erst einmal eine Honoraruntergrenze gemeinsam mit der Senatsverwaltung und den Verbänden ermittelt werden

Claudia: Förderung durch Preise – wie auch bei Förderung Projekträume erkennbar – ist populär orientiert (Masse und Bekanntheit)  und deutlich neoliberales geprägt, Vorsicht. 

Wiederaufnahmefonds:

-im Gespräch

Rechercherfonds:

-hält die SV für eine gute Idee, Finanzierung allerdings über Stipendien

Musikförderung:

-SV meint, dass dort unbedingt mehr Geld bereitgestellt werden muss

Ankerprogramm der SV- Überlegung die Projektraumförderung an die Spielstättenförderung zu koppeln

Ständige Argumentation warum andere Lösungen für die SV nicht möglich sind, ist dass die SV es so besser abwickeln kann.

Spr. BBK, Bernhard: Das darf kein Argument sein

bezirkliche Förderung:

-die Koalition wollte dies nicht zu ihrem Topic machen, soll nicht verringert werden

-hier regte sich umgehend Wiederspruch

Claudia: Durch Umstrukturierung und Wegfall der Förderung durch das Programm Soziale Stadt brechen gerade in den Bezirken Finanzierungsmöglichkeiten über die QMs weg

-Die „Dezentrale Kulturförderung“ sollte in jedem Bezirk etabliert werden

Literaturförderung:

-SV, soll aufgestockt werden

-Übersetzungsstipendien – eher nein.

Zeitstipendien:

-sind für die SV nicht nachhaltig genug, da die Arbeitsergebnisse oder/und ob überhaupt gearbeitet wir nicht überprüfbar ist

-Herbert, BBK: Künstlerarbeit ist nicht nachhaltig!

-Zeitstipendien wäre das notwendige Förderinstrument für einen breiten Anschub der Kunstszene in Berlin

-Die Künstler sollen darunter leiden, dass die SV nicht weiß, wie Kunst entsteht.

-Bernhard,BBK: Es ist der Verwaltung und der Politik nicht klar, daß Handlungsbedarf ist. Der Anstoß muss aus der Politik kommen. Er bemängelt, dass augenscheinlich keine Ahnung, dass eine lebendige Kunstlandschaft eine breite Basis braucht. 

Selbstverwaltung der Freien Szene wie Musicboard

-ist der Wunsch von Tim Renner

-hält die Freie Szene nicht für umsetzbar

Abschlussbemerkung:

-bis Februar wird sich zeigen, ob Tim Renner wirklich der „Anwalt der Freien Szene“ ist

LINKS

Einladung der Freien Szene http://kunstsquad.soup.io/post/490926085/Koalition-der-Freien-Szene-Plenum

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