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Unser Antrag „Kunst- und Kulturpolitik im Grundsatzprogramm“ ist am Wochenende auf der LMVB142 mit überwältigender Mehrheit angenommen worden. Wir danken allen Pirat*innen herzlich dafür.

Hier das nun offizielle Grundsatzprogramm Kunst- und Kulturpolitik der Piratenpartei Berlin zum Nachlesen:

“Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit.” Friedrich Schiller

Kunst und Kultur sind ein menschliches Grundbedürfnis und ein essenzielles Element für Entwicklung und Gestaltung jeder Gesellschaft. Wir PIRATEN setzen uns für freien Zugang zu Kunst und Kultur sowie zu Wissen ein. Wir wollen allen Menschen in Berlin die niedrigschwellige und barrierefreie Teilhabe daran ermöglichen – sei es als Schaffende oder als Publikum. Besonders wichtig ist uns dabei die Digitalisierung mit all ihren Facetten wie Kommunikation, Vernetzung und Kollaboration.

Wir stehen für eine offene, dynamische, pluralistische und vernetzte Kultur, die uns – unabhängig von sozialen, ökonomischen und kulturellen Hintergründen – in gegenseitiger Wertschätzung näher bringt und die keiner Deutungshoheit unterworfen ist. Wir betrachten alle Manifestationen von Kultur – analog wie digital, tradiert wie innovativ – als gleichberechtigt, sinnstiftend und förderungswürdig.

Ein Schwerpunkt ist für uns dabei die Stärkung von kultureller Bildung und Vermittlung. Diese wollen wir vor allem durch die freie digitale Zugänglichkeit von Veranstaltungen, Beständen, Archiven und Dokumenten weiterentwickeln. Ebenso wichtig ist uns die freie Szene, die mit ihrer dynamischen Vielfalt und ihrem subversiven Charakter die Gesellschaft und das Stadtbild Berlins prägt. Sie wollen wir nachhaltig stärken und fördern. Dazu gehört für uns auch ein zeitgemäßer Ausgleich der Bedürfnisse von Anwohnern mit denen von Kulturschaffenden und Publikum.

Wir PIRATEN wollen keine Kürzungen der Kulturetats des Landes und vor allem der Bezirke. Wir setzen uns aktiv für die Schaffung und Budgetierung von neuen transparenten und demokratischen Fördermodellen ein. Diese müssen die dynamische Entwicklung von Stadt und Gesellschaft berücksichtigen und mit breiter Beteiligung entwickelt werden. Auch muss der Hauptstadtkulturfonds langfristig erhalten bleiben. Die Liegenschaftpolitik des Senats muss kulturelle Belange vorrangig berücksichtigen. Insbesondere wollen wir, dass dezentral in allen Bezirken Räume für kulturelles Schaffen und Leben gesichert werden und dauerhaft zur Verfügung stehen. Damit der Senat den komplexen kulturpolitischen Aufgaben in Berlin vollumfänglich gerecht werden kann, muss es ein eigenständiges Kulturressort geben.

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